Ausbildung OTA für Bewerber

Zum Aufgabenfeld der OTA (s.a. Deutsche Krankenhaus Gesellschaft-Empfehlung) gehört die Sicherstellung der Organisation des jeweiligen OP-Bereichs, die Instrumentation in den unterschiedlichen Fachbereichen sowie die Unterstützung der operierenden ärzte vor, während und nach dem Eingriff. Des Weiteren übernehmen die OTA die Verantwortung für die fachgerechte Aufbereitung, Behandlung und Bereitstellung der Materialien, Apparaturen und des Instrumentariums der OP-Bereiche unter Beachtung der gültigen Sicherheits- und Hygienevorschriften. Nicht zuletzt sorgen sie für die fachkundige Betreuung der Patienten während deren Aufenthalt im OP bzw. in der Funktionsabteilung.

Die Ausbildung und Prüfung der/des Operationstechnischen Assistentin/Assistenten (OTA) basiert auf der DKG-Empfehlung vom 20.09.2011.

Ausbildung in der übersicht

Berufsbezeichnung: Operationstechnische Assistentin/ Operationstechnischer Assistent

Ausbildungsbeginn 2017: 01. November 2017
Ausbildungsbeginn 2019: 01. September 2019

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Praktische Ausbildung:

  • umfasst mindestens 3000 Stunden
  • u.a. im Chirurgischen OP, Neurochirurgischen OP, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgischen OP, Urologischen OP und Kinderchirurgischen OP
  • Weitere Einsatzgebiete sind
    • Endoskopie
    • Sterilisation
    • stationäre Pflege

Theoretische Ausbildung:

  • umfasst mindestens 1600 Unterrichtsstunden
  • erfolgt in Unterrichtsblöcken
  • beinhaltet folgende Unterrichtsinhalte
    • Hygiene, Allgemeine und spezielle OP-Lehre
    • OTA-relevante Kenntnisse der Naturwissenschaften und Medizin
    • OTA-relevante Kenntnisse der Geistes und Sozial-wissenschaften
    • OTA-relevante Kenntnisse aus Recht, Politik und Wirtschaft
  • umfasst fachpraktischen Unterricht und übungen in Kleingruppen im Demonstrationsraum sowie Lernaufgaben für die praktischen Einsatzorte

Zugangsvoraussetzungen:

  • Fachoberschulreife oder ein vergleichbarer Abschluss
  • Vollendung des 17. Lebensjahres

Abschlussprüfung: gem. §7 der DKG-Empfehlung und besteht aus einer schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung